Wie ein bayerisches Unicorn Cross-Industry-Innovation einsetzt, um Mobilität klimaneutral zu gestalten.

Überlandbusverkehr trifft auf Wasserstoffstrom

Seit seiner Gründung 2013, hat FlixMobility mit Hauptsitz in München die Reise-gewohnheiten von Millionen von Menschen in ganz Europa radikal verändert. Das Erfolgsrezept: Busreisen durch intelligente Digitalisierung neu zu erfinden. Heute hat FlixMobility Einhorn-Status und verbindet mehr als 2.500 Ziele in 36 Ländern. Doch damit hört das Umdenken nicht auf. Das Unternehmen kooperiert mit verschiedenen Partnern, um seine Flotte klimaneutral zu gestalten. In Zusammenarbeit mit Freudenberg Sealing Technologies arbeiten sie daran, Busse mit Brennstoffzellenantrieb auf die Straße zu bringen. In einem Pilotprojekt mit dem britischen Unternehmen Trailar will FlixMobility zudem CO2-Emissionen senken – mithilfe von Solarzellen auf Bussen. 

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Darum ist Bayern so gut in Cross-Industry-Innovation im Bereich Mobilität.

Vielfältige Geschäftsmöglichkeiten

Bayern ist ein starker Industriestandort und weltbekannt für seine Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie. Im Bereich Mobilität hat er sich zu einem lebendigen Ökosystem entwickelt, bestehend aus Start-ups, Forschungsinstituten, Universitätsfakultäten, Investoren und Acceleratoren: Bayern ist so zum "Testlabor" für Mobilitätskonzepte der Zukunft geworden.

 

Effektive Netzwerke

Im Rahmen der Cluster-Offensive fördert Bayern auch die Mobilitätsbranche. Die drei Cluster Automobilbau, Luft- und Raumfahrt sowie Eisenbahntechnologie übernehmen eine zentrale Rolle bei der Organisation kollaborativer Projekte. Darüber hinaus entwickelten sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine Vielzahl neuer Innovationszentren – z.B. der Digital Hub Mobility an der Technischen Universität München – sowie neue Netzwerke für spezielle Themen. 

Zugang zu Talenten

30 Universitäten und Fachhochschulen auf Weltniveau sind in Bayern ansässig – hinzu kommen etablierte betriebsinterne Ausbildungssysteme durch Berufsschule und duales Studium. Jahr für Jahr freut sich die Mobilitätsbranche deshalb über neue hochspezialisierte Talente, die die Zukunft der Branche gestalten.
 

Glokale Perspektiven

Die bayerische Mobilitätsbranche ist natürlich nicht nur im lokalen Markt aktiv. Die meisten Unternehmen sind global aktiv und kollaborieren auch mit internationalen Partnern. Auf grenzüberschreitender Zusammenarbeit basieren darüber hinaus wichtige F&E-Projekte der Think Tanks und Universitäten. 

Möchten Sie mehr erfahren, warum Bayern eine Innovationsschmiede für Mobility & Aerospace ist?

Dräxlmaier und BMW

Dräxlmaier und BMW entwickeln durch eine smarte neue Partnerschaft einen nachhaltigen Werkstoff für die Innenverkleidung von Elektroautos. 
Bayerische Automobilunternehmen wissen genau, wie man „Verbundprojekte“ auf den Weg bringt. BMW und sein Zulieferer Dräxlmaier beispielsweise setzen Kenaf als besonders leichtes, "grünes" Material für die Innenausstattung von Elektrofahrzeugen ein. Hierzu nahmen sie mit GIZ, der führenden Organisation für internationale Entwicklungszusammenarbeit, sowie deren Partner Rainforest Alliance Kontakt auf und haben somit ein Projekt ins Leben gerufen, das es rund 1.000 kleinen Farmen in Bangladesch ermöglichte, Kenaf zu produzieren. Die Hersteller sorgten damit für eine kontinuierliche Rohstoffversorgung – und für ein gesichertes Einkommen der beteiligten Farmer.  

MT Aerospace AG

Grenzübergreifendes Projekt zwischen MT Aerospace und Boeing liefert der NASA hochpräzise Lösungen für die Metallumformung.
MT Aerospace mit Sitz in Augsburg ist ein international führendes Unternehmen im Bereich Raumtransport, Satelliten und Flugzeugausrüstung. Als Pionier bei Leichtbaulösungen aus Metall und Verbundwerkstoffen haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, den Einsatz neuer Umformtechnologien in der Luft- und Raumfahrtbranche für bemannte Raumfahrtmissionen voranzutreiben. MT Aerospace arbeitet gemeinsam mit Boeing an verschiedenen Projekten, wie der Herstellung und Qualifizierung der Kern- und Oberstufentanksysteme für das Space Launch System (SLS) der NASA – der leistungsstärksten Rakete, die je gebaut wurde. Wenn die NASA das SLS bei der Mondmission Artemis I startet, werden Tankstrukturen aus Augsburg eine entscheidende Rolle spielen. Damit zählt MT Aerospace zu einem von rund 3.800 Zulieferern aus insgesamt 50 US-Staaten und ganz Europa, die am Bau der Rakete beteiligt sind. Ein wahrhaft globales, branchenübergreifendes Innovationsprojekt, aus dem weitere gemeinsame Projekte entstanden sind. 

Klicken Sie hier, um einen Überblick der Luft- und Raumfahrtindustrie in Bayern zu erhalten. 

GERMANY WORKS.

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Wie hat eine gemeinsame Vision und Leidenschaft das Hyperloop Team zu Höchstleistungen motiviert?

Über das TUM-Hyperloop-Team: Im Jahr 2015 gründete sich an der Technischen Universität München (TUM) eine studentische Initiative, um Prototypen für die SpaceX Hyperloop Pod Competitions zu entwickeln und zu bauen. Im letzten halben Jahrzehnt hat das Team alle Wettbewerbe gewonnen. Hyperloop ist ein Ultra-Hochgeschwindigkeits-Bodentransportsystem für Passagiere und Fracht. Das entsprechende Konzept stammt aus einem Whitepaper (2013) von Elon Musk, CEO von Tesla und SpaceX. 

Bayern ist ein weltweit führendes "Testlabor" für die Mobilität der Zukunft. Entdecken Sie weitere Beispiele für Cross-Industry-Innovation.

Nürnberg: Zentrum
Wasserstoff.Bayern
(H2.B)

Ingolstadt: Urban Air
Mobility Initiative

Digitales Testfeld
Autobahn

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Wir berichten das ganze Jahr über von Cross-Industry-Innovationen in Bereichen wie etwa XR oder Mobilität.  

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Philipp Gleißner

Stellv. Referatsleiter Investorenbetreuung (komm.)

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